VARICOOL AP

Heiz- / Kühldecke fugenlos

Die fugenlose VARICOOL AP Heiz-/Kühldecke eignet sich für Projekte, bei denen thermische Behaglichkeit mit einer fugenlosen Deckenoptik kombiniert werden soll. Optisch entspricht sie einer konventionellen Trockenbaudecke. Vollflächige Deckenaktivierungen, flexible Anordnungen der Aktivierungsprofile, integrierte Einbauten und individuelle Deckengestaltungen mit 3D-Elementen sind möglich. VARICOOL AP kann zudem als Deckensegel ausgeführt werden.

Für erhöhte akustische Anforderungen können gelochte Gipskartonplatten mit rückseitig aufgebrachtem Akustikvlies eingesetzt werden. Zur zusätzlichen Schallabsorption kann je nach Anforderung eine Dämmauflage vorgesehen werden.

Die Aktivierungsprofile für fugenlose Heiz- und Kühldecken sind an die Standard-Unterkonstruktion angepasst und ersetzen Teile davon. Das System eignet sich für die Ausführung mit Gips-, Blähglasgranulat- und Aluminium-Wabenplatten.
  • Thermische Behaglichkeit nach EN ISO 7730, SIA 382/1
  • Baustoffklasse A2-s1, d0 nach EN 13501-1
  • Hohe Heiz- und Kühlleistung
  • Akustisch wirksam (Klasse C)
  • Als geschlossene Decke oder Deckensegel ausführbar
  • Einfache Montage der Aktivierungsprofile
  • Aktivierungsprofile ersetzen Teile der Unterkonstruktion
  • Flexible Anordnung der Aktivierungsprofile möglich
  • Einbauten integrierbar
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Kühlleistung
> 50 W/m² (8 K)

Heizleistung
> 100 W/m² (15 K)

Schallabsorption
Klasse C

Schallabsorption 3

CO2-Fussabdruck
< 75 kg CO2/m²

Kühlleistung

Die Kühlleistung entspricht der Energie pro Sekunde, die dem Raum per Wärmestrahlung und Konvektion entzogen wird. Sie wird in akkreditierten Klimalaboren nach SN EN 14240 ermittelt.

Zum Vergleich: Die Wärmeabgabe eines Menschen im Büro per Strahlung und Konvektion beträgt ca. 70 - 80 W, die Wärmeabgabe eines Laptops beträgt ca. 20 – 50 W.

Heizleistung

Die Heizleistung entspricht der Energie pro Sekunde, die dem Raum per Wärmestrahlung und Konvektion hinzugefügt wird. Sie wird in akkreditierten Klimalaboren nach SN EN 14037 ermittelt.

Zum Vergleich: Die Wärmeabgabe eines Menschen im Büro per Strahlung und Konvektion beträgt ca. 70 - 80 W, die Wärmeabgabe eines Laptops beträgt ca. 20 – 50 W.

Schallabsorption

Die Decke als grösste unverstellte Fläche eines Raumes eignet sich besonders gut zur Schallabsorption. Die Schallabsorberklasse wird nach EN ISO 11654 auf Basis von Messungen nach EN ISO 354 in akkreditierten Laboren bestimmt.

Sie dient Akustikplanern als Kennwert, um die Auswirkung eines Produkts auf die Nachhallzeit eines Raumes zu berechnen.

CO2-Fussabdruck

Der CO₂-Fussabdruck beschreibt die mit einem Produkt verbundenen Treibhausgasemissionen. Diese werden in CO₂-Äquivalenten angegeben. Welche Lebenszyklusphasen berücksichtigt werden, ist in der jeweiligen Umweltproduktdeklaration und ihren Systemgrenzen ausgewiesen.

Eine Umweltproduktdeklaration (Environmental Product Declaration, EPD) stellt auf Grundlage einer Ökobilanz verschiedene Umweltwirkungen eines Produkts transparent dar. Die Berechnung erfolgt nach den in der EPD genannten Normen und methodischen Vorgaben. Sofern angegeben, wird die EPD durch eine unabhängige Stelle verifiziert.

Deckensystem

geschlossen

Wirkungsprinzip

Strahlung

Lufteinführung

sichtbar

Leistung (Wasser)

Aluminium
  • Kühlen: bis 82 W/m² (ΔT: 8 K) Alu
    Aktives Flächenverhältnis: 85 %
  • Heizen: bis 118 W/m² (ΔT: 15 K) Alu
Gips
  • Kühlen: bis 67 W/m² (ΔT: 8 K) Gips
    Aktives Flächenverhältnis: 85 %
  • Heizen: bis 104 W/m² (ΔT: 15 K) Gips

Akustik

αw: bis 0,70
Schallabsorptionsklasse C
(EN ISO 11654)

Raumbehaglichkeit

Thermische Behaglichkeit nach
EN ISO 7730, SIA 382/1